Gliederung einer Hochzeitsrede

Auch hier heißt es: „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck“. Wer nicht mit der Anrede beziehungsweise dem Einstieg die Zuhörer überzeugt, wird sie auch nicht mit dem Rest überzeugen. Bei der Rede für eine Hochzeit bedeutet das im Konkreten, dass man auf die Auflistung der Anwesenden verzichten sollte.

Wem die Ansprache mit einem markanten Start, einer lockeren oder witzigen Anmerkung gelingt, wird sicher leichter Erfolg haben.

Das Herz einer Rede ist der Mittelteil, in dem Stichwörter aus der Einleitung aufgegriffen werden können. Der große Vorteil ist, dass sie kein Produkt anpreisen und so nicht stichhaltig argumentieren müssen, das Gefühl steht im Vordergrund und allgemeine Gedanken und Erinnerungen bestimmen den Inhalt. Wichtig ist es, das der Faden zum Brautpaar bestehen bleibt, wer dies berücksichtigt, darf gerne etwas aus den eigenen Erfahrungen plaudern…

Was den Schluss betrifft, so ist wichtig, einen klar erkennbaren Punkt zu setzen, damit keine auf die Fortführung wartet. Typisches Beispiel für ein gelungenes „Ende“ ist ein Prosit, ein Zitat oder einem abschließenden Glückwunsch. Bereiten Sie sich auf eine Abwandlung vor, denn wenn bereits Vorredner mit einem Toast beendet haben, wäre es unpassend.

Wenn Sie sich bei der Gliederung an Ihre Schulzeit zurückerinnern, sind Sie im Vorteil. Denn bei einer Rede verhält es sich nicht anders, wie bei einem Aufsatz.

Unbedingt zu berücksichtigenden Grundregeln:

- nicht vom Thema abschweifen
- nehmen Sie Rücksicht auf die Zuhörer
- der ideale Zeitrahmen ist zwischen 3-5 Minuten

Wenn Sie alle notierten Stichworte zusammenfassen, tun Sie sich den Gefallen und halten sie Sätze kurz! Legen Sie Ihr Augenmerk nicht auf das WAS Sie schreiben, sondern WIE Sie es vortragen!

Ein Hochzeitsvideo gehört dazu!

Was werden Ihre Enkelkinder später Augen machen, wenn Sie ihnen das Hochzeitsvideo von Oma und Opa zeigen... Halten Sie diesen besonderen Tagen für sich und Ihre Liebsten für immer fest.